Tolle Batterien Bilder
Schöne batterien Bilder:
Pentax LX

Bild von alf sigaro
Das Flaggschiff der Pentax-Cameras
Die Pentax LX ist das Kernstück eines professionellen Systems, welches auch höchsten
Ansprüchen gerecht wird. Klare, übersichtliche Bedienungselemente an einem griffgerechten Gehäuse ohne überflüssige technische Spielereien, dafür aber robust.
Das Cameragehäuse ist an den kritischen Punkten gegen Feuchtigkeit und Staub durch spezielle Dichtungen geschützt. Die elektronische und mechanische Ausstattung ist einer Proficamera würdig. Der Verschlußzeitenbereich: Bei automatischer Betriebsart geht der Zeitenbereich von 1/2000 s bis über 2 Minuten, manuell von 1/2000 s bis 4 s und rein mechanisch – ohne Batterien – sind immer noch Zeiten von 1/2000 s bis 1/75 möglich.
Im Sucher kontrollieren Sie die Betriebsarten «auto, manuell und Blitz». Das IDM-System mißt die Belichtung von der Filmoberfläche, bzw. dem Verschlußvorhang. Mit systemkonformen Blitzgeräten wird die Blitzdauer ebenfalls über das gleiche System gesteuert. Eine nach erfolgter Aufnahme blinkende Leuchtdiode meldet korrekte Belichtung.
Die Vielseitigkeit der LX wird durch 8 austauschbare Sucher unterstrichen. Sie wechseln den Sucher entsprechend der Aufnahmesituation und sind bereit. Zum System gehört selbstverständlich so wichtiges Zubehör wie: Motor-Drive, Winder, Datenrückwände usw. Noch ein Vorzug der Pentax LX: Mit Hilfe des Zweiwegzählwerks können Sie mühelos exakt Doppelbelichtungen durchführen, auch über Aufnahmen, die schon viele Schaltschritte zurückliegen.
(Aus dem Prospekt)
Ricoh FF-70

Bild von alf sigaro
So richtig passt diese Autofokus-Kamera ja nicht in meine Sammlung. Aber sie stammt aus dem familiären Umkreis und ist sicherlich auch ein Stück Kamerageschichte.
Hinter dem etwas gewöhnungsbedürftigen Design (diese „Briketts“ waren seinerzeit recht verbreitet) verbirgt sich hochwertige, damals (1985) fortschrittliche Technik:
Rikenon-Objektiv, 2,8/35mm, 5 Linsen in 5 Gruppen
Automatische Scharfeinstellung mit Schärfenvorwahl-Funktion
Entfernungsmessbereich: 0,8 m bis unendlich
Elektronischer Programmverschluss, gekoppelt mit Belichtungsautomatik, 2-1/500 Sek.
Automatische Einstellung von Blende und Verschlusszeit
Eingebauter elektronischer Selbstauslöser mit akustischer und visueller Anzeige.
Heller Leuchtrahmensucher mit Parallax-Korrekturmarken
Messbereich bei ISO 100: Film-Lichtwert 2 bis 17
Belichtungskorrektur: +2
Filmempfindlichkeiten: ISO 25 bis ISO 1600 (in 1/3 Stufen), DX-Codesystem
Filmtransport und Rückwickeln durch eingebauten Motor
Automatisches Rückspulen am Filmende
Elektronik-Blitz mit automatischer Einschaltung bei schwacher Beleuchtung
120 mm (B) x 70 mm (H) x 41 mm (T), 290 g (ohne Batterien)
Dass hier ein Fünflinser verbaut wurde, finde ich bemerkenswert. Auch das deutlich ablesbare LCD-Display ist zu erwähnen, viele Informationen stehen hier zur Verfügung:
Film eingelegt, Filmtransport, Film von der Filmfang-Walze aufgenommen, Bildzählwerk, Filmrückwickeln und Ende des Rückwickeins, DX-Film, Belichtungskorrektur, Anzahl Bilder des Films (bei DX-Filmen), Batterien eingelegt, Batteriewarnung, Objektivschutzdeckel geöffnet/geschlossen
Der Film wird beim Rückspulen nicht komplett zurückgespult, ein Zipfel bleibt noch draußen. Das schätze ich besonders, da ich manchmal einen Film in mehreren Kameras verwende. Wenn man den automatisch eingeschalteten Blitz nicht benutzen will, drückt man einfach die Blitztaste wieder zurück. Umgekehrt geht’s auch: Will man Blitz erzwingen (z. B. zum Aufhellen) deckt man einfach die Belichtungsmesszelle kurz ab.
Bei fehlender DX-Codierung kann man die Filmempfindlichkeit auch von Hand einstellen. Auch die Gegenlichtkorrektur (+2) macht Sinn.
Als Pluspunkt verbuche ich noch, dass man ganz normale Mignon-Batterien verwenden kann.
Fujica GER

Bild von alf sigaro
Fast jeder namhafte Kamerahersteller hatte sie in den 70ern im Programm: die kompakten Entfernungsmesser-Sucherkameras mit der Verschluss-/Blenden-Kombination aus 2 Lamellen von Copal (wie bei der Konica C35) oder Seiko (wie bei der Olympus 35 ECR). Auch das Objektiv schien bei fast allen vom selben Hersteller zu sein: ein Vierlinser (Tessar-Typ) 2,7/38 mm.
Von Fuji kam diese Fujica GER mit dem Seiko-ESF-Verschluss, der von 2 Sek./Blende 2,8 bis 1/800 Sek./Blende 13 ging. Wie bei dieser Verschlussart üblich, kann man nicht beliebige Zeit-/Blenden-Kombinationen einstellen: Jedem Blendenwert ist eine bestimmte Verschlusszeit zugeordnet und umgekehrt.
Im Gegensatz zum Copal-Verschluss werden beim Seiko dieser Fujica keine Werte im Sucher angezeigt, nur ein orange Signal im Sucher meldet beim Drücken des Auslösers Aufnahmebereitschaft. Bei längeren Zeiten bleibt das Licht so lange an, wie der Verschluss geöffnet ist.
Wie die meisten dieser Kompakten hatte auch die Fujica das Flashmatic-System zum Blitzen: Nach Einstellen der Leitzahl am Objektiv und aufgesetztem Blitzgerät richtet sich die Blende automatisch nach der eingestellten Entfernung.
Ein Problem sind die nicht mehr erhältlichen dicken 640er Quecksilber-Batterien, von denen man 2 Stück zu je 1,35 Volt benötigt hat.
Es gibt aber "legale" Nachfolger, die in der Größe (doppelt so dick wie "normal"!), aber nicht in der Spannung passen:
www.akkushop.de/px640-alkaline-batterie-640px-15-volt-px6…
Ein Negativ-Film verkraftet die Abweichung.
Eine andere Möglichkeit ist folgender Adapter:
In den kann man die verfügbaren SR44 (1,55 V, Silberoxid), LR44 (Alkaline, 1,5 V) oder die 675er Hörgeratebatterien reintun. Letztere sind sehr günstig, haben sogar passende 1,4 V, aber halten nicht so lang.
Die dritte Möglichkeit: Man füllt ein Fach mit zwei dieser Batterien:
www.preis.de/produkte/Varta-V-625-U-Alkali-Mangan-15V/567…
Das andere Fach wird überbrückt – zur Not mit Alufolie.
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